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Monitoring-Tools | VON DER SEE

Monitoring-Tools für Social-Media Analyse

Moin Mannschaft°!

Gibt es Monitoring-Tools, mit denen man sinnvoll seinen Webtraffic und Interaktionen ermitteln kann, die einem das Posten erleichtern und auch noch zeigen, wie ich mich im Web verbreite? Antwort: Jein. Eine fertige eierlegende Wollmilchsau gibt es unserer Kenntnis nach nicht – zumindest nicht zu bezahlbaren Konditionen. Ein paar Tools möchten wir Euch dennoch vorstellen, die die Arbeit im Web ein bisschen erleichtern können. Viele hiervon sind kostenfrei in einem geringen Umfang nutzbar, oder kosten kleines Geld, so sollte also für den Kleinunternehmer etwas dabei sein …

Hootsuite bietet zahlreiche Möglichkeiten unterschiedliche Profile zu beobachten (monitoren) und Posts, Tweets und Co aus einer Anwendung heraus abzusetzen. Das spart Zeit. Bereits ab gut 10 € kann man Hootsuite von 2 Arbeitsplätzen aus nutzen.

Egal ob Tweets beobachten oder Facebook Posts. Hootsuite hat ein aufgeräumtes Dashboard (übrigens auch in Deutsch).

Weiteres Tool, welches wir recht sexy finden ist Sprout. Sprout arbeitet vergleichbar wie Hootsuite, ist dabei aber ein wenig visueller als die Konkurrenz.

Alles schnell im Überblick, alle betreuten Fanpages sortierbar. Reportings können genauso wie bei Hootsuite ausgegeben werden und sogar separat nach eigenen Bedürfnissen konfiguriert werden.

Sowohl Sprout als auch Hootesuite können zudem mit Google-Analytics verbunden werden und bieten somit einen recht umfassenden Einblick in Euer Online-Wirken. Tolle Sache … kann doch fast alles, mag man denken. Wer aber beispielsweise Pinterest nutzt wie VON DER SEE, steht aktuell mit den Anwendungen noch auf dem digitalen Schlauch und muss eigene Tools wie PinReach dafür nutzen. Postings und Monitoring von Pinterest via Hootsuite oder Sprout sind derzeit noch nicht möglich. Dies ist aber ein generelles Problem, denn bei der Vielzahl an Kanälen, die sich zur Verbreitung Eurer Botschaften und Diskussionen anbieten, ist es fast nicht möglich alle Kanäle mit einem Tool zu überwachen.

Wer nur mal schauen möchte, wie viel Traffic die eigene Seite im Social-Web verursacht, kann diese kleine Seite Namens Curations nutzen. Hier wird die eingegebene URL analysiert und aufgelistet wie häufig diese in einem sozialen Netzwerk Erwähnung findet.

Für die Freunde des gepflegten Fanpage-Battles ist Fanpage Karma ein Muss. Die Seite bietet ab 49 Euro im Monat umfassende Analysen und Vergleiche von Facebook Pages und Twitter-Accounts. Umsonst bekommt an Einblick in viele Bereiche der eigenen Seite, kann seine Seite mit der Performance einer anderen vergleichen und eigene Rankings kreieren.

Unterschieden wird in den Rankings nach Fanzahl, Page-Performance (Mischung aus Wachstum und Beteiligung) und Karma-Level (Shares in Relation).  VON DER SEE erfreut sich regelmäßig sehr guter Platzierungen (so viel Eigenlob darf an dieser Stelle mal sein) ;-).  Vergleichbar mit Fanpage Karma wäre dann auch noch das weitaus bekanntere Socialbench. Gleiches Prinzip, etwas anders aufbereitet.

Wer technisch ein bisschen gewieft ist, nutzt IFTTT (if this than that). Mit dieser Anwendungen lassen sich Vorgänge digital miteinander verknüpfen. Die Süddeutsche hat hierzu einen anschaulichen Artikel veröffentlicht.

Dann gibt es natürlich noch eine Reihe von Tools, die einfach nur nach Keywords oder festgelegten Begriffen suchen. Am bekanntesten sind sicherlich die Google Alerts. Weiteres spannendes, weil sehr einfaches aber effizientes Tool ist mention zu deutsch erwähnung (sexy Name!).

Auch dieses Tool ist in seiner Grundfunktion kostenlos, übermittelt automatisch per Mail neue Erwähnungen und lässt sich in seinen Funktionalitäten erweitern.

Nun habt ihr also eine kleine Auswahl an Werkzeugen, die Euch helfen können Eure Aktivitäten im Netz zu verteilen und zu beobachten. Eine schöne Auflistung weiterer Tools findet ihr beim Kollegen Frank Tentler und dessen google+ Account.

Fazit: Es gibt für jeden Bedarf ein passendes Tool, allein die Vielzahl der Tools und der Kostenfaktor können hier und da Kopfzerbrechen bereiten. Und auch die besten Tools nützen nichts, wenn es an Inhalten und Ideen fehlt, wie man sich, seine Marke oder sein Angebot spannend und unterhaltsam in die Welt hinaus trägt. Womit wir wieder beim Thema Content wären, welches wir bereits erläuterten … und jede/r der sich nicht als Storyteller empfindet, darf gern auf Profis zurückgreifen, die bei der Entwicklung und Umsetzung unterstützen.

Tipp: Wer nicht getrackt werden möchte, dem sei das Plugin Disconnect empfohlen.