BITV
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BITV-konforme Websites schaffen Zugänglichkeit, rechtliche Sicherheit und technische Qualität. Sie sorgen dafür, dass digitale Inhalte für alle nutzbar sind – strukturiert, nachvollziehbar und dauerhaft tragfähig.

Barrierefreiheit ist kein Extra – sie ist Standard.
Barrierefreiheit im Web ist kein Bonus, sondern Grundvoraussetzung für Teilhabe und rechtliche Sicherheit. Mit dem BFSG rückt sie zusätzlich in den Fokus – und wer jetzt strukturiert handelt, vermeidet spätere Kostendruck-Sanierungen. Wir haben bereits dutzende Websites nach BITV/WCAG geprüft und umgesetzt: von Behördenportalen bis zu Corporate-Sites. Für uns bedeutet Barrierefreiheit weit mehr als Kontraste und ein paar ALT-Texte: Es geht um klare Struktur, robuste Technik und verständliche Inhalte, die mit Hilfstechnologien wirklich funktionieren. Overlay-„Lösungen“ lehnen wir ab, weil sie Symptome überdecken, aber keine Barrieren beseitigen. Unser Anspruch: echte Barrierefreiheit, die messbar ist, dokumentiert wird und trotzdem Gestaltungsspielräume lässt. So wird deine Website zugänglich – und bleibt es auch.
Starte mit einem BITV-Check – wir prüfen deine Website strukturiert und nachvollziehbar.

Unser Verständnis
Barrierefreiheit, die im Alltag besteht.
Barrierefreiheit ist für uns ein Qualitätsstandard, der von Anfang an mitgedacht und im Betrieb konsequent gepflegt wird. Dazu gehören semantisch sauberes HTML, korrekte Überschriften-Hierarchien, Fokus-Reihenfolgen, Tastaturbedienbarkeit, ausreichende Kontraste, verständliche Formularführung und sinnvolle Alternativtexte. Ebenso wichtig sind ARIA-Attribute mit Augenmaß, sinnvolle Fehlermeldungen, sichtbare Fokus-Stile und nachvollziehbare Zielgruppenansprache. Wir testen mit gängigen Screenreadern (z. B. NVDA/VoiceOver), prüfen Interaktionen ohne Maus und betrachten reale Nutzungsszenarien – nicht nur Labortests. Inhalte sind Teil der Barrierefreiheit: Redaktionsleitfäden, Medientexte, Tabellenstruktur und Download-Formate müssen passen. Kurz: Wir bauen keine „Häkchen-Seiten“, sondern robuste Systeme, die im Alltag bestehen und sich an WCAG 2.1/2.2 orientieren.
Unsere Leistungen
Unsere Leistungen
Wir führen strukturierte Selbsttests gegen die relevanten WCAG-Erfolgskriterien durch, dokumentieren Befunde verständlich und priorisieren sie nach Wirkung und Aufwand. Dazu erhältst du einen Maßnahmenplan mit klaren Verantwortlichkeiten, Zeitschiene und Quick-Wins. Auf Wunsch prüfen wir zusätzlich exemplarische Inhalte (Startseite, Schlüsselseiten, Formulare) und definieren Prüfpfade für den späteren Betrieb.
Wir setzen die priorisierten Maßnahmen sauber um: semantische Korrekturen, Kontrast-Anpassungen, Fokus-Management, Formular-Verbesserungen, ARIA-Ergänzungen, Fehlerfeedback, Skip-Links und Navigationslogik. Wo Design betroffen ist, stimmen wir Lösungen pixelgenau mit dem Designteam ab, ohne die Marke zu verwässern. Ziel ist eine nachvollziehbare Verbesserung je Kriterium, nicht kosmetische Tricks.
Wir arbeiten eng mit Verantwortlichen, Datenschutz und – wo sinnvoll – externen Beauftragten zusammen. Wir unterstützen dich bei der Erklärung zur Barrierefreiheit und beim Einrichten eines nutzbaren Feedback-Mechanismus. So ist dokumentiert, was erfüllt ist, was geplant ist und wie du darauf reagierst.
Barrieren entstehen oft im Content-Alltag. Wir erstellen praxisnahe Redaktionsleitlinien (ALT-Texte, Linktexte, Tabellen, Dokumente, Videos mit Untertiteln/Transkripten) und schulen dein Team. So bleiben Verbesserungen nach dem Relaunch erhalten, statt Stück für Stück wieder zu verschwinden.
Du bekommst eine klare, projektbegleitende Dokumentation: Prüfpfade, Maßnahmenplan, Umsetzungsstände, Testprotokolle. Damit kannst du intern berichten und bei Bedarf extern belegen, dass du Barrierefreiheit systematisch verfolgst.
Teil eines Ganzen – nie eine Insellösung.
Barrierefreiheit funktioniert nur, wenn sie in alle Bereiche eingebettet ist. In der Beratung verankern wir sie früh in Zielen, Rollen und Budgets. Im Branding stellen wir sicher, dass Farbwelten, Typografie und Tonalität barrierefrei nutzbar bleiben. Design entwickelt klare, kontrastreiche Komponenten, Entwicklung setzt semantisch um und testet mit Tastatur und Screenreader. Zugängliche Seiten sind meist schneller und verständlicher – ein Plus für Nutzer:innen und SEO. Mit Brandprint sorgen wir dafür, dass Vorgaben zu Kontrasten, Abständen und Mustern systemweit konsistent bleiben. So wird Barrierefreiheit gelebter Standard statt einer Checkliste am Ende.

Typische Fehler und unsere Lösungen
Was Barrieren schafft und was echte Zugänglichkeit ermöglicht.
Das sehen wir häufig
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Barrierefreiheit wird kosmetisch korrigiert, statt sauber umgesetzt. -
Overlays sollen Probleme lösen, die im System entstehen. -
Nachbesserungen erfolgen ohne Konzept für Design und Redaktion. -
Tastaturbedienung wird angenommen, aber nicht getestet. -
Formulare sind technisch korrekt, praktisch aber eine Hürde. -
PDFs wachsen unkontrolliert und bleiben unzugänglich. -
Verantwortung endet beim Projektabschluss, nicht im Betrieb.
So gehen wir damit um
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Wir setzen früh an und denken Barrierefreiheit von Anfang an mit. -
Wir klären Rollen und Zuständigkeiten, damit Verantwortung nicht diffundiert. -
Wir prüfen systematisch und setzen priorisiert um, statt alles gleichzeitig anzufassen. -
Wir definieren redaktionelle Leitlinien, damit Inhalte barrierefrei bleiben. -
Wir dokumentieren Maßnahmen und Fortschritte – für Nachweis und Weiterentwicklung. -
Wir verankern Barrierefreiheit als festen Bestandteil von Marken- und Qualitätsarbeit.
Dein Weg zu einer barrierefreien Website
BITV-Check durchführen
Wir prüfen repräsentative Seiten, zentrale Use-Cases, Formulare und die gesamte Navigation – technisch wie inhaltlich.
Maßnahmenplan erstellen
Aus den Befunden entsteht ein priorisierter Plan mit Aufwandsschätzungen, Verantwortlichkeiten und klaren nächsten Schritten.
Iterativ umsetzen
Wir arbeiten in Schleifen: technische Fixes, Design-Anpassungen und Content-Korrekturen – jeweils begleitet von Kurztests.
Pflichtdokumente & Prozesse einrichten
Wir erstellen die Erklärung zur Barrierefreiheit und richten einen Feedback-Prozess ein, damit Nutzer:innen Probleme melden können.
Re-Test & Protokoll
Zum Abschluss erfolgt ein erneuter Test mit nachvollziehbarem Protokoll – transparent, auditierbar und regelkonform.
Betrieb begleiten (optional)
Auf Wunsch prüfen wir regelmäßig neue Inhalte, damit keine alten Fehler zurückkehren und Barrierefreiheit langfristig stabil bleibt.
FAQ
Die BITV verweist auf die WCAG-Erfolgskriterien, also internationale Standards für barrierefreie Webinhalte. „BITV-konform“ heißt daher praktisch: Deine Website erfüllt die relevanten WCAG-Kriterien (z. B. wahrnehmbar, bedienbar, verständlich, robust) in der geforderten Stufe. Dazu zählen u. a. korrekte Überschriftenhierarchien, ausreichende Kontraste, Tastaturbedienbarkeit, sinnvolle Alternativtexte, klare Fokus-Stile, verständliche Formulare und eine semantisch saubere Struktur. Wir prüfen gegen diese Kriterien, dokumentieren Befunde und setzen sie priorisiert um. So entsteht ein nachvollziehbarer Nachweis – nicht nur ein Gefühl. Entscheidend ist, dass Technik, Design und Redaktion zusammenwirken. Nur dann wird Barrierefreiheit dauerhaft gelebt.
Für öffentliche Stellen gilt Barrierefreiheit seit Jahren verbindlich. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz rückt sie auch für viele private Anbieter in den Fokus, insbesondere bei digitalen Produkten und Services. Unabhängig von der Rechtslage lohnt sich Barrierefreiheit immer: Sie reduziert Abbrüche, erweitert Zielgruppen und verbessert die Verständlichkeit – auch auf Mobilgeräten. Wer früh handelt, vermeidet spätere Sprint-Sanierungen unter Zeitdruck. Wir beraten, ob und in welchem Umfang deine Website betroffen ist, und definieren einen umsetzbaren Fahrplan. Wichtig: Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern Teil professioneller Website-Pflege.
Wir arbeiten mit einer Kombination aus strukturiertem Selbsttest, gezielten Tool-Checks und praxisnahen Nutzungstests. Tools finden Auffälligkeiten, ersetzen aber keine echte Prüfung. Deshalb testen wir Fokus-Reihenfolgen, Tastaturbedienung, Screenreader-Ausgaben (z. B. NVDA/VoiceOver), Formulare, Fehlermeldungen und Interaktionsmuster manuell. Die Ergebnisse fließen in einen Maßnahmenplan mit Prioritäten (hoch/mittel/niedrig), Aufwand und Verantwortlichkeiten. Auf Wunsch binden wir externe Beauftragte ein und begleiten die „Erklärung zur Barrierefreiheit“. So entsteht eine Dokumentation, die du intern wie extern verwenden kannst.
Die Kosten hängen von Ausgangspunkt und Zielbild ab. Ein reines Audit ist günstiger als eine vollständige Neuentwicklung, eine Seite mit wenigen Templates einfacher als eine Portal-Struktur mit komplexen Formularen. Einfluss haben außerdem vorhandene Designsysteme, redaktionelle Routinen und die Anzahl nicht barrierefreier Dokumente oder Videos. Wir kalkulieren transparent: erst Prüfung und Maßnahmenplan, dann Umsetzungsetappen mit klaren Angeboten. So behältst du Budgets und Wirkung im Blick – ohne böse Überraschungen.
Kurz: nein. Overlays blenden zusätzliche Ebenen ein, ändern aber selten die eigentliche Struktur der Seite. Kontrast-Fehler, fehlende semantische Informationen, chaotische Fokus-Reihenfolgen oder unverständliche Formulare bleiben bestehen. Zudem erzeugen Overlays neue Risiken (z. B. Konflikte, Performance, Datenschutz). Echte Barrierefreiheit bedeutet, die Ursache zu beheben: Struktur, Semantik, Designzustände, Inhalte. Wir setzen deshalb auf nachhaltige Umsetzung – nachvollziehbar und messbar.
Beides ist möglich, abhängig von Code-Qualität und Designsystem. Oft erreichen wir mit strukturierten Maßnahmen große Wirkung ohne kompletten Relaunch: Semantik korrigieren, Kontraste anpassen, Fokus-Stile, Formulare, ALT-Texte, Navigationslogik. Wenn das Fundament marode ist (z. B. Template-Wildwuchs, unwartbarer Code), ist ein Relaunch langfristig wirtschaftlicher. Wir prüfen ehrlich, empfehlen den sinnvolleren Weg und zeigen Aufwand vs. Wirkung transparent auf.
Die Erklärung beschreibt, welche Kriterien erfüllt sind, welche Ausnahmen es gibt und welche Schritte geplant sind. Außerdem braucht es einen Feedback-Mechanismus für Nutzer:innen. Wir liefern die Zuarbeiten aus Audit und Umsetzung (Befunde, Maßnahmen, Stände) und unterstützen dich bei Formulierung und Veröffentlichung. So ist dokumentiert, dass Barrierefreiheit systematisch verfolgt wird – nicht nur behauptet.
Ja, denn Barrierefreiheit ist auch Content-Handwerk. ALT-Texte, aussagekräftige Linktexte, klare Überschriften, Tabellenstruktur, Dokumente, Untertitel/Transkripte und Bildbeschreibungen sind redaktionelle Aufgaben. Wir erstellen praxisnahe Leitlinien, zeigen No-Gos und „So geht’s schnell & richtig“ und definieren Verantwortlichkeiten. Das senkt Fehlerquoten im Alltag spürbar und schützt die erreichte Qualität im Betrieb. Auf Wunsch prüfen wir Stichproben neuer Inhalte regelmäßig.



























