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| Sebastian Freitag |

Warum WordPress fĂŒr deine Unternehmensseite eine gute Idee ist.

Sehr hĂ€ufig werden uns die gleichen oder Ă€hnliche Fragen zum Thema Website und CMS gestellt. Als Spezialisten fĂŒr WordPress möchten wir deshalb einen kleinen Überblick verschaffen, warum wir glauben, dass WordPress eine gute Idee fĂŒr deine Unternehmensseite ist. 

NatĂŒrlich gibt es Dutzende andere Content-Management-Systeme wie Typo3, Drupal, Joomla und Co. Jedes hat sicherlich seine Daseinsberechtigung, wir aber konzentrieren uns in diesem Artikel auf 6 gute GrĂŒnde des weltweit meistgenutzten CMS. Mit einem Marktanteil von 64 % im CMS Bereich, was gleichzeitig bedeutet, dass 40 % aller Websites mit WordPress betrieben werden. Warum aber ist das CMS so erfolgreich?

6 gute GrĂŒnde fĂŒr WordPress

1. WordPress ist kostenlos

Hier ist wichtig zu wissen, dass es sich um eine Open Source Lösung handelt, die jedem Nutzer im Netz frei zur VerfĂŒgung steht. Via WordPress.org kommst Du bei entsprechender Fachkenntnis in den Genuss, deine PrĂ€senz selbst aufzubauen.
WICHTIG: wordpress.com ist die „Kauflösung“ von WordPress. Hier wird dir Hosting und Co komplett abgenommen. Du kannst aus fertigen Themes auswĂ€hlen und im Prinzip fĂŒr sehr kleines Geld loslegen. Wer jedoch AnsprĂŒche hat und IndividualitĂ€t sucht, wird hier schnell an seine Grenzen stoßen.
Gut zu wissen: natĂŒrlich gibt es zahlreiche ErgĂ€nzungssoftware (Plugins) die sowohl kostenfrei, aber auch gegen Entgelt zur VerfĂŒgung stehen. Deine Website wird also immer ein paar Euro kosten, egal wie gĂŒnstig du es möchtest.

2. WordPress ist vielseitig

Die Einsatzmöglichkeiten von WordPress sind nahezu unbegrenzt. Daher hier eine kleine Liste an Arten von Websites, die Du mit WordPress erstellen kannst:

  • Unternehmenswebsites
  • Landingpages fĂŒr Kampagnen
  • Webshops / E-Commerce-Seiten
  • Foren und Blogs
  • Bewertungs- und Vergleichsportale
  • eLearning-Sites
  • Webgalerien
  • persönliche Websites
  • Videoportale
  • Jobbörsen
  • gemeinnĂŒtzige Websites zum Sammeln von Spenden
  • Wikis

Die Liste ließe sich sicherlich noch ergĂ€nzen, sie verdeutlicht aber sicherlich was wichtig ist: das eigentliche CMS ist extrem variabel einsetzbar, wenn man weiß, wie man damit umgehen muss.

3. SEO ist fĂŒr WordPress wichtiger Bestandteil

Als passionierte WordPress-Entwickler und SEOler freuen wir uns besonders darĂŒber, wie viel zum Thema Suchmaschinenoptimierung bereits im CMS Bestandteil ist.  WordPress generiert bereits automatisch Titel-Tags und Meta-Beschreibungen fĂŒr alle Deine Seiten und BeitrĂ€ge. Dadurch werden Suchmaschinen ĂŒber Deine Inhalte informiert und diese auch indexiert. Das ist gut, um nicht bei Null anzufangen. Allerdings setzt das CMS logischerweise nur die Informationen um, die Du in deiner Seitenarchitektur angibst. In jedem Fall ist fĂŒr gute Suchergebnisse eine individuelle Bearbeitung nötig. Sich einzig und allein auf diesen Automatismus zu verlassen wĂ€re nicht unbedingt ratsam. 😉

Daher gehört das Plugin YOAST in jede WordPress-Entwicklung.

Yoast bewertet dann EffektivitĂ€t Deines Texts in Bezug auf ein von dir gesetzes Keyword. Dir werden verschiedenste VorschlĂ€ge gemacht, wie du deinen Text optimieren kannst, um möglichst effizient auf das gewĂ€hlte Keyword zu optimieren. 

Weitere sinnvolle Plugins zum Thema SEO ist der Broken Link Checker. So bekommst Du einfach Aufschluss, ob sich irgendwo ein Verlinkungsfehler eingeschlichen hat. Das ist nĂ€mlich etwas, was Google und Co. gar nicht mögen. 😉

4. WordPress unterstĂŒtzt verschiedenste Dateiformate

Was vielleicht banal klingt, ist in der Webentwicklung kein unwichtiges Thema, denn nichts ist nerviger, als stĂ€ndig Dateien zu konvertieren, weil diese nicht unterstĂŒtzt werden. WordPress bietet hier ein nahezu unbegrenzte Möglichkeit an verarbeitbaren Formaten. Eine vollstĂ€ndige Sammlung findest Du hier.

5. Volle Kontrolle 

Bei der Suche nach „Website Plattformen“ oder „CMS“ wird garantiert WordPress auftauchen, genauso wie Typo3, Joomla, WIX, Squarespace, Jimdo oder Shopsysteme wie Magento und Shopify. All diese eignen sich fĂŒr die Erstellung von Websites, aber diejenigen, die nicht auf Open-Source basieren, wie zum Beispiel Shopify,WIX und Squarespace, beschrĂ€nken deine Kontrolle auf Funktionen, die nur gegen Geld zu bekommen sind.

Welche EinschrÀnkungen ergeben sich bei Kauflösungen?

  • Du wirst Dich in der Regel mit dem Hosting zufrieden geben mĂŒssen, das zur VerfĂŒgung gestellt wird.
    → WordPress-Seiten lassen sich unabhĂ€ngig hosten, wo du möchtest.
  • Anpassung des Codes sind auf das beschrĂ€nkt, was die Unternehmen mit Dir teilen. Beispielsweise wird bei Shopify die Programmier-Sprache Liquid verwendet, die nicht jeder Entwickler beherrscht. Daraus ergibt sich eine EinschrĂ€nkung bei der Entwicklerwahl oder eben AbhĂ€ngigkeit von vorhandenen Plugins der Anbieter.
    → WordPress ermöglicht freie Entwicklungen. Bist Du mit deiner Agentur unzufrieden, so kannst Du problemlos zu einem anderen Entwicklerteam wechseln.
  • Deine Website gehört dir nicht wirklich. Da Du die Webseite von dem Unternehmen mietest, gehen alle Daten entweder verloren oder bleiben bei dem Unternehmen, wenn Du aufhörst zu zahlen.
    → Mit WordPress besitzt Du die Dateien, und niemand kann Dich daran hindern, sie zu anderen Hosts zu verschieben.

Weiterer wichtiger Aspekt: Über die Administration von WordPress kannst du sehr genaue Rechte an die Beteiligten vergeben und erweitern. So programmieren wir beispielsweise gern Custom Post Types, der BefĂŒllung nur durch bestimmte Nutzergruppen möglich ist. Die Gefahr, dass jemand also etwas „kaputt“ macht, ist sehr gering.

Welche Benutzergruppen gibt es eigentlich in WordPress und welche Rechte haben sie?

 AdministratorRedakteurAutorMitarbeiterAbonnent
Benutzerrollen Àndern und neu vergebenX
Plugins installierenX
Updates installierenX
Kategorien erstellen / ÀndernXX
Seiten veröffentlichenXX
Seiten erstellenXX
BeitrÀge anderer Nutzer bearbeiten / veröffentlichenXX
Eigene BeitrÀge veröffentlichenXX
Fotos / Videos hochladenXXX
Eigene BeitrÀge erstellenXXXX
Kommentare zu allen Artikeln freischaltenXX
Kommentare zu eigenen Artikeln freischaltenXXX
Kommentare schreibenXXXXX
Übersicht der Rechtevergaben in WordPress

6. Erweiterbarkeit von WordPress

Es gibt fast nichts, was nicht zu realisieren ist, wenn Du ein gutes Entwicklerteam wie VON DER SEE an deiner Seite hast. So gut wie jede Idee kann umgesetzt werden. FĂŒr viele Überlegungen gibt es Plugins oder Addons, die bei entsprechender Integration und Anpassung den gewĂŒnschten Zweck erfĂŒllen. Es lassen sich aber auch eigene Anwendungen entwickeln und integrieren.

Vielen noch unbekannt ist die Möglichkeit einen mĂ€chtigen eCommerce Shop aufzubauen. So liefert WordPress.org mit WooCommerce den inzwischen ĂŒber 26% der deutschen Webshops aus und ist damit (laut BuiltWith) die Nummer 1 hierzu Lande! Weltweit ist WooCommerce bereits auf Rang Zwei hinter Magento. Von kleiner Blog Lösung kann also bei WordPress definitiv nicht die Rede sein.

Gibt es Probleme mit WordPress?

Aufgrund seiner PopularitĂ€t ist WordPress im Allgemeinen gern als „Hacking-anfĂ€llig“ tituliert. Dies ist aber nicht wirklich korrekt. Die Berichte ergeben sich in erster Linie dadurch, dass das CMS extrem verbreitet ist und damit statistisch deutlich mehr „FĂ€lle“ gemeldet sind. Bricht man aber die Anzahl der Hackerangriffe auf vergleichbare statistische Werte (Anzahl der Seiten / Angriffe), dann relativiert sich die Sorge, mit WordPress im Nachteil zu sein.

Zum anderen muss der tatsĂ€chliche Grund fĂŒr einen Hack betrachtet werden: Dieser ist sehr hĂ€ufig auf fehlerhafte Anwendung, nicht durchgefĂŒhrte Wartungen und Updates oder unsauber programmierte Plugins und Addons zurĂŒckzufĂŒhren. 

Das ist wie bei einem Auto. Wer nicht regelmĂ€ĂŸig zur Werkstatt fĂ€hrt, Öl vergisst nachzufĂŒllen oder billige Bremsscheiben selbst einbaut, muss sich nicht wundern, wenn das Auto irgendwann nicht mehr fahrtĂŒchtig ist. Wir bieten daher Kunden einen Wartungsvertrag und ĂŒberprĂŒfen ihre Websites regelmĂ€ĂŸig auf AktualitĂ€t und LauffĂ€higkeit. Wer ganz sicher gehen will, der lĂ€sst durch ein zertifiziertes Unternehmen einen Pen-Test durchfĂŒhren.

Eine aktuell tatsĂ€chliche SchwĂ€che von WordPress ist, dass Brute-Force-Angriffen von Haus aus kein Riegel vorgeschoben wird. So können aktuell Angreifer beliebig oft Passwörter durchprobieren, bis das korrekte erraten wurde. Bei einem zufĂ€llig generierten Passwort mit 24 Zeichen wĂŒrde das zwar ein paar Menschenleben dauern, aber sicher ist sicher. Daher empfehlen wir bei Bedarf gern die Anmeldeversuche zu begrenzen. Hierzu eignen sich Plugins wie WP Limit Login Attempts, oder noch besser, ein umfassendes WordPress Security-Plugin wie Wordfence.

Du siehst: In erster Linie sind Probleme auf …
a) unsaubere Programmierung,
b) unsachgemĂ€ĂŸe Wartung und/oder
c) menschliches Versagen zurĂŒckzufĂŒhren.

Welche Unternehmen nutzen WordPress?

Da man sich gern in „guter Gesellschaft“ bewegt, haben wir einige grĂ¶ĂŸere Unternehmen und Institutionen aufgelistet, die WordPress verwenden:

Und viele, viele mehr 
 Du siehst, mit WordPress befindest du dich in einem Umfeld, dass von großen Unternehmen genutzt wird. Alles eine Frage der Anwendung und EntwicklerqualitĂ€ten. 🙂

Du brauchst Hilfe fĂŒr dein Unternehmen?

Auch wenn manche Dinge mit ein wenig Hilfe selbst zu lösen sind, so stehen Unternehmen immer wieder vor komplexen Aufgaben und das kostet Zeit und Nerven. Gern helfen wir dir dabei, den richtigen Kurs zu setzen. So kannst du dich auf dein Business konzentrieren, Ideen entwickeln und voran kommen. Lust auf loslegen?
Wir freuen uns darauf, von dir zu hören.

Sebastian Freitag

Tel.: 0 49 21 / 999 67-202